Pre Au Pair – Tag

Hei!

Für den Anfang habe ich mich für einen Tag entschieden, damit du mich und mein Vorhaben ein bisschen kennenlernst. Es ist der Pre Au Pair-Tag von Freda (Fredas AuPairVlog auf YouTube). Viel Spaß!

1. Warum hast du dich dazu entschieden, ein Au Pair zu werden?
Für mich stand schon immer fest, dass ich nach der Schule erstmal raus muss, mal was Anderes sehen möchte. Ich bin ein großer Fan von Kindern und da ist Au Pair die beste Möglichkeit für mich. Außerdem hat man durch die feste Gastfamilie eine gewisse Sicherheit im Ausland.

2. Warum Norwegen?
Warst du schon mal in Norwegen? Dann kannst du dir die Frage bestimmt selbst beantworten.. Norwegen ist einfach wunderwunderschön, die Menschen sind – was ich in zwei Wochen Urlaub bis jetzt erfahren konnte – sehr freundlich und ich habe mich dort einfach sofort wohlgefühlt. Fjorde sind einfach das Beste, was diese Welt zu bieten hat und ich hab’s auch lieber eher kalt als warm (Sommer, was tust du mir dieses Jahr an?)
Ich könnte jetzt auch noch stundenlang weiterschwärmen, aber ich glaube, du hast verstanden, dass ich mich irgendwie in Norwegen verliebt habe…
Außerdem finde ich es gut, dass ich noch eine Sprache lerne. Neben Englisch hatte ich nämlich nur Latein in der Schule und das spricht man ja nicht.

3. Welche Agentur und warum genau diese?
Ich gehe mit ActiveAbroad und der norwegischen Partneragentur Atlantis nach Norwegen. ActiveAbroad habe ich ausgewählt, weil diese Agentur erstens auch Norwegen als Gastland anbietet und zweitens auch eine Bewerbung mit 17 möglich ist. Das war bei anderen Agenturen leider nicht der Fall. Ich muss aber sagen, dass mir ActiveAbroad richtig gut gefällt und ich mich sehr kompetent betreut gefühlt habe.

4. Wann hast du dich beworben?
Ich habe mich zum Jahreswechsel, also im Januar 2018 beworben. Ich habe die Bewerbung (die bei mir über 30 Seiten fasst) innerhalb eines Monats vervollständigt. Danach gab’s noch mehr Papierkram von der norwegischen Seite (mir wurde gesagt, dass die Norweger verhältnismäßig sehr streng mit ihren Auflagen sind) und im Februar stand ich dann auf der Website von Atlantis, wo mich potenzielle Gastfamilien finden konnten.

5. Wie viel Erfahrung mit Kinderbetreuung hast du?
Um nach Norwegen zu gehen muss man – anders als für Amerika – keine Stunden sammeln. Man benötigt stattdessen zwei Kinderbetreuungsreferenzen. Ich war zweimal für jeweils zwei Wochen bei uns im Kindergarten und habe dort ein Praktikum gemacht. Außerdem habe ich meine kleine Nachbarin „gebabysittet“ und auf meine kleinen Cousins und Cousinen aufgepasst.

6. Wie lange hat es gedauert, bis du deine Familie hattest?
Jaa, das ist so eine Geschichte… Ich stand an einem Mittwoch, wie bei 4. schon erwähnt, auf der Website von Atlantis. Am Donnerstag bekam ich dann eine E-Mail von der ersten (und nachher einzigen) Familie. Ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet, es war in der Schule und ich hatte gerade Freistunde. Ich hab dann erstmal meine Mama angerufen und war so aufgeregt, dass sie gedacht hab, mir sei irgendwas passiert. Auf jeden Fall habe ich am folgenden Wochenende an beiden Tagen mit der Familie geskypt. Diese stand noch in Kontakt mit anderen Au Pairs und hat sich dann am Montag entschieden. Für mich!!! Ich konnte das überhaupt nicht glauben und habe noch eine Nacht drüber geschlafen. Und am Dienstag zugesagt. Ich habe also weniger als eine Woche gebraucht, um meine Familie zu finden.

7. Erster Eindruck von deiner Gastfamilie?
Als ich das Familienprofil das erste Mal gelesen habe, war ich sofort begeistert. Die Bilder waren schön, der Ort war klasse und im Allgemeinen fand ich es viel zu gut, um wahr zu sein. Beim Skypen hat sich der Eindruck dann bestätigt und ich war einfach nur mega glücklich.

8. Auf wie viele Kinder wirst du aufpassen?
Ich werde auf drei Kinder aufpassen. Genauer möchte ich da aber auch nicht drauf eingehen, da ich die Privatsphäre meiner Gastfamilie schon schützen möchte.

9. Wo wirst du wohnen?
Ich werde direkt in Trondheim wohnen. Trondheim ist eine Stadt mit etwa 180 000 Einwohnern. Im Vergleich zu meinem Kuhdorf zuhause ist das schon ein ganz schöner Unterschied.. Trondheim ist eine Studentenstadt mit der größten norwegischen Universität, der NTNU (Norwegian University of Science and Technology), deshalb hoffe ich auf viele junge Leute (immerhin studieren da 40 000 Leute…). Trondheim ist so ziemlich in der Mitte von Norwegen direkt am Trondheimsfjord (seehr kreative Namensgebung.)

10. Wie wirst du leben?
Meine Familie hat ein Haus am Rand der Stadt mit Blick auf den Fjord (wie geil ist das bitte?). Dort habe ich ein Zimmer und ein Badezimmer.

11. Was sind deine 3 größten Befürchtungen/ Ängste?
1. dass ich vor allem am Anfang starke Probleme mit der Kommunikation haben werde (ich spreche noch nicht wirklich Norwegisch und die Kinder kein Englisch)
2. dass es zwischen mir und der Familie doch nicht funktioniert (ich hab ja nur mit der einen geskypt und sowieso Kontakt gehabt, und da kommt man irgendwie ab und an doch ins Grübeln, ob das die richtige Entscheidung war…)
3. (wie eigentlich alle Au Pairs): dass etwas zuhause passiert und ich nicht da bin

12. Was erwartest du von diesem Jahr?
Ich erwarte, dass ich ein tolles Jahr habe, eine neue Sprache lerne, viele neue Leute kennenlerne, eigenständiger werde und im Allgemeinen vielleicht manchmal über mich herauswachse.

13. Was wirst du am meisten vermissen?
Zum Einen ist das meine Reitbeteiligung Honey, um die ich mich seit über drei Jahren kümmere. Wir haben einfach so viel zusammen erreicht und die Zeit mit ihr wird mir echt fehlen.
Zum Anderen ist es natürlich auch meine Familie und Freunde. Aber mit denen kann man ja wenigstens skypen oder schreiben.

14. Was wirst du nicht vermissen?
Diese brüllende Hitze momentan auf jeden Fall nicht 😀
Es gibt so viel, dass ich nicht vermissen werde, weil ich einfach mal das Bedürfnis habe, etwas Anderes zu sehen und meine eigenen Erfahrungen mache.

15. Was willst du nach dem Jahr machen?
Ich würde gerne studieren, entweder Physik oder Luft- und Raumfahrttechnik. Vielleicht bleib ich ja auch in Norwegen und studiere in Trondheim oder Tromsø. Wer weiß das schon 😀

16. Was willst du in Norwegen auf jeden Fall sehen?
Svalbard, also Spitzbergen, würde ich unglaublich gerne sehen. Dann möchte ich Nordlichter sehen (manchmal sieht man sie ja auch in Trondheim). Ich würde gerne mal nach Bergen und so viel Wandern wie möglich. Meine Traumwanderung ist zur Trolltunga, einem Felsvorsprung über einem Fjord. So traumhaft schön, aber die Wanderung dorthin ist ziemlich schwierig und nichts für Anfänger.. Aber ich hab ja ein Jahr zum Üben ;D

17. Was sind deine Ziele für dieses Jahr?
Ich möchte dieses Jahr eigentlich nur genießen und gut Norwegisch lernen

18. Wie werde ich mit der unterschiedlichen Kultur umgehen?
Vielleicht ist nicht alles so, wie ich es von zuhause kenne, aber ich werde sehr offen in die norwegische Kultur gehen. Ich freue mich schon total auf den norwegischen Nationalfeiertag am 17. Mai und auf (hoffentlich) weiße Weihnachten.

19. Was hält deine Familie davon?
Meine Mama gönnt es mir total, ist natürlich aber auch traurig, dass sie mich so lange nicht sieht. Ich denke, dass es meinem Vater ähnlich geht. Aber sie unterstützen mich alle sehr, wofür ich ganz schön dankbar bin.

20. Worauf freust du dich am meisten?
Ich freue mich total auf Norwegen an sich, Ich liebe dieses Land und kann es kaum erwarten, endlich wieder dort zu sein. Dann freue ich mich schon total auf den Fjord vor meiner Haustür und darauf, meine Gastfamilie endlich kennenzulernen. Ich freue mich schon auf Bastelstunden oder Schneeballschlachten mit den Kindern. Ich kann es kaum erwarten!

Ich hoffe, du hast noch etwas mehr über mich und mein Jahr in Norwegen erfahren und hattest Freude beim Lesen!

Ha det!
Hannah

(Ha det bedeutet übersetzt übrigens „Tschüss“ oder wörtlich übersetzt „Hab es!“. Es ist die Abkürzung von „Ha det bra“ („Hab es gut“) und die Norweger nutzen es, um sich zu verarbschieden)

Ein Kommentar zu „Pre Au Pair – Tag

  1. (Pieks 👉🏻🦄)²

    Gruezi von dem Herren („Moin!“) neben mir, den Du auch kennst, der aber anonym bleiben will (#DSGVOundso #krasserReimmusssein #Trabbilassdas #dasistBäh) und Nils. Wir sitzen gerade in Holnis am Strand mit einem Bierchen (pro Person versteht sich) nachts um 1 und gucken den Tonnen aufm Wasser beim blinken zu. Sehr Spannend!

    {
    while(hell==false)
    {
    blink();
    System.Threading.Thread.Sleep(500);
    blink();
    System.Threading.Thread.Sleep(500);
    Flens.Plop();
    Console.WriteLine(„Stößchen!“);
    blink();
    System.Threading.Thread.Sleep(500);
    }
    }

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